• Community-Management und so...

    Dieses Wochenende ist das zweite Community-Camp in Berlin und ich bin natürlich vor Ort. Thema ist, wie der Name schon verrät, der Bereich "Community"..

    Natürlich dient das ganze auch zum socializen, zum schnacken, zum austauschen und in den Pausen auch zum Kaffe trinken (Senseo sponsort dankenswerterweise). Bereits gestern war ich in zum Beispiel in der Session "Wie gehe ich mit Diskriminierung und Beleidigungen in meiner Community um" - Ergebnis war, wie zu erwarten, ein "kann man pauschal nicht beantworten, sollte aber klar in AGBs oder Netiquetten geregelt werden." Ich hab da auch ein wenig von meinen Erfahrungen aus 9 Jahren Mitarbeit bei einer rein politisch orientierten Community - www.dol2day.com - berichtet.

    Ein kleinen Abstecher gab es dann am Nachmittag in der sehr informativen Session "Guter Kaffee fürs Büro" - die Mädels der Black Pirate Coffee Crew gaben viele Infos und Tipps für guten Kaffee. Mal sehen, ob ich meinen neuen Chef vom Ergebnis überzeugen kann... noch ist er ja Filterkaffee-Liebhaber... warum auch immer.

    Heute gehts weiter. Sessions wie "Wie finde ich einen Communiy Manager" etc. stehen auf dem Programm - und natürlich wieder Senseo-Kaffee und der kleine Talk zwischendurch ;)

  • Star Wars - es ist nicht immer alles so, wie es scheint...

    Habt Ihr Euch nicht auch schon mal gefragt, was in einem aufrechten Bürger oder gar Stormtrooper der imperialen Seite der Macht vorgegangen sein muss, als der Todesstern von den Rebellen zerstört wurde?

    Folgendes Video gibt darüber Aufschluss:

    Aber mal ehrlich... eigentlich hätte Star Wars ja eh ganz anders enden müssen, wenn man mal der inneren Filmlogik folgen würde. Und zwar so:

    Denkt mal drüber nach.

  • Dies ist ein Blindtext

    Um mich herum ein Feuerwerk vermeintlicher Wichtigkeiten. Darwinistisches Design drängt mich in den Hintergrund. Bizarre Bilder berauben mich brachial bitter benötigter Bewegungsfreiheit. Ist meine nächste Evolutionsstufe schon unverzichtbarer Mittler zwischen Inhalt und Interessent, bin ich selbst nicht wert, kunstvoll formuliert zu werden? Falle ich in meiner jämmerlichen Gestalt selten genug aus dem Rahmen, werde ich kurzerhand brutal amputiert. Ein Mord am Wort.

    Unentdeckt, unerforscht, unergründlich: Schicksal des provisorischen Substituts zwischen nutzloser Platzhalterei und dem nie formulierten Anspruch auf Beachtung. Ein Schattendasein auf der unbekannten Seite der Seite. Heute noch eine einsame, doch kräftige Kulturpflanze auf dem unbeackerten, öffentlich unbeachteten literarischen Brachland, auf dem die krude komponierte, sinnentleerte Worthülse regiert, bin ich morgen schon Kult.

    Dies ist ein Blindtext. Bitte beachten Sie den weiteren Inhalt dieses Textes nicht. Es handelt sich tatsächlich, so war mir Gott helfe, nur um einen Blindtext. Ja ja, ich merke schon, Sie können es wohl nicht lassen. Na gut, dann erzähle ich jetzt einen Witz: Wie viele Blondinen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Fünf, eine, die die Glühbirne hält, und vier, die das Zimmer drehen. Soso, jetzt lachen Sie auch noch, wo ich doch ausdrücklich darauf hingewiesen hatte, den Text überhaupt nicht weiter zu lesen. Manche Leute müssen einfach permanent Regeln brechen. Verdammt noch mal, hier kommt nichts mehr, was auch nur irgendwie von Relevanz wäre. Nonsens sozusagen. Nonsens, Nonsens, Nonsens. So was von Nonsens. Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens, Nonsens. Glauben Sie es jetzt? Nichts wichtiges mehr. Gar nichts. Das Telefonbuch wäre interessanter, da lernt man vielleicht noch nette Leute kennen. Oder an die Wand kucken. Was man auf so einer Wand alles sehen kann: Wand, Wand, etwas Wand, Spinnenweben (kommt auf die Wand an), Bilder (so vorhanden), Spiegel (s. Bilder), keine Bilder (s. Bilder und Spiegel), keine Spiegel (s. Bilder, Spiegel und keine Bilder) und andere Sachen. Jedenfalls, um es kurz zu machen, viel interessantere Dinge als diesen Text. Man kann ja auch einfach mal nichts machen. Einfach mal das etwas etwas sein lassen und nichts machen. Keine Texte lesen, vor allem keine Blindtexte. Und wenn schon Blindtexte, dann auf gar keinen Fall diesen hier. Weil, ich glaube, das hatte ich schon erwähnt, dieser Blindtext absolut keinen Inhalt hat. Sicher, es gibt auch noch andere Dinge, die keinen Inhalt haben, eine leere Flasche zum Beispiel. Obwohl, da ist ja noch Luft drin. Also dann halt eine Flasche mit keiner Luft drin, also mit einem Vakuum. Mist, ist ja doch was drin (das Vakuum meine ich). Oder, anderes Beispiel, der Kopf von Jenny Elvers. Außer dem halben Brötchen mit Teewurst ist da nämlich auch nichts drin. Wobei der Wert dieses halben Teewurstbrötchens den Wert dieses Blindtextes bei weitem übersteigt. Bei weitem ist noch untertrieben. So wie dieser Blindtext inhaltsleer ist, so untertrieben ist der eben genannte Vergleich. Bei weitem, HA! Also mindestens doppelt so untertrieben. Aber ich glaube, bei diesen Größenordnungen von Untertriebensein wäre jeder Vergleich Nonsens. So wie dieser Blindtext.

  • Hach ja, die Japaner...

    Original-WM-Zitate aus dem japanischen Fernsehen:

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM):
    Auch ein paar Schwarze spielen für Deutschland. Auch Deutschland hatte
    ja viele Kolonien in Afrika.

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator, beim Spiel
    Deutschland-Italien bei der WM 06):
    Der Mann, an den sich Angela Merkel da kuschelt, ist der italienische
    Präsident - Romano Berlusconi. Schon im Zweiten Weltkrieg arbeiteten
    Deutschland und Italien zusammen.

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM):
    Hier in Dortmund sieht man noch deutlich, dass hier früher das
    kommunistische Ostdeutschland war.
    (Daraufhin der Ko-Kommentator): Ist das wirklich schon Ostdeutschland?
    (Inoue): Ja, der Fluss Rhein war früher die Grenze. Wer da rüber
    wollte, wurde erschossen. Es gab nur eine Brücke, bei Remagen, die ist
    jetzt wieder aufgebaut.

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM):
    Diesen deutschen Spieler kann kein Mensch aussprechen, ich muss mal auf
    meine Liste schauen: Shi-wai-nu-shi-tai-gari. Nennen wir ihn einfach
    "Das Lachsgesicht mit der Bürste auf dem Kopf".

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM):
    Viele Frauen haben uns angerufen und gefragt, wer denn dieser supergut
    aussehende Mann auf der deutschen Bank ist. Das ist Biru, einer der drei
    Trainer der deutschen Mannschaft (gemeint war Oliver Bierhoff).

    Kiyoshi Inoue (japanischer Fußball-Kommentator während der WM):
    Auch er (gemeint war Klinsmann) wurde kritisiert, weil er nicht in
    Deutschland Steuern zahlt. Das machen viele deutsche Sportler, wie auch
    der Tennisspieler Beku (gemeint war wohl Boris Becker) und der
    Rennfahrer Schumi, denn nach der Wiedervereinigung wandern alle
    Leistungsträger aus Deutschland aus. Die Regierung kassiert alles Geld,
    um es den armen Ostdeutschen zu geben, die sich noch nicht an Arbeit
    gewöhnt haben.

  • Büro-Alltag

    Seit dem 1.7. hab ich ja nun nen neuen Job. Und zwar hier und derzeit vor allem mit dem hier beschäftigt.

    Nu isses hier ja so, dass im Büro, das ich mit 4 anderen teile, nicht geraucht wird. Auch wenn 2,5 von uns rauchen (ich ja meist nur gelegentlich mal eine). Aus Rücksicht auf die beiden Nichtraucher. Aber heute entwickelte sich einer dieser typischen Bürogespräche, die man kaum wiedergeben kann... ich machs trotzdem. Auch weil ich schon lang nich mehr gebloggt hatte..

    Er: "Naja, hier wurde auch schon mal geraucht. Abends. Als halt kein anderer mehr hier war und bei offenem Fenster..."
    Sie: "Na, das ist mir ja dann egal, da muss ich das ja dann nicht riechen."
    Er: "Wir müssen dich doch auch riechen und uns macht das nix aus...."

    Ansonsten bewundert einfach mal meine Arbeit... ;)

  • die beste Gastautorin der Welt

    nun hat sich die rothaarige Göre auch hier eingeklingt - als beste Gastautorin der Welt wird sie ab und zu sich beim besten Freund der Welt verlustieren und Senf hinzufügen. Kritisch, penetrant und sarkastisch. aber nun kommt der kleine Hunger - so wie er immer kommt: knirschend, mosernd und kaum einen anderen Gedanken zulassend. so winkt die rothaarige Göre vorerst und macht eine Pause.

  • Europawahl ist.

    Und weils so ist, und jeder sicher zig Wahlwerbespots schon gesehen hat, will ich heute mal zur Feier des Tages zeigen, was der liebe Onkel Hotte.. äh... Oliver Kalkofe in früheren Zeiten so mit dummen Wahlspots gemacht hat:

    BüSo:

    PBC:

    DVU:

    Bayernpartei:

    APD:

    Trotzdem gilt: Geht wählen! Ihr habt ne Stimme, also nutzt sie.

  • 11 Jahre.

    Gestern wurden es 11 Jahre. 11 Jahre voller Gedenken, Schmerz und Trauer. Aber auch 11 Jahre voller schöner Erinnerungen und Dankbarkeit, einen Menschen getroffen zu haben und lieben zu dürfen, der mich entscheidend prägte, dem ich viel verdanke und den ich sehr vermisse. 11 Jahre, in denen sich die Uhr immer weiter drehte, in denen das Leben nicht stehenblieb. Ich hab neu lieben gelernt, hab neues Glück gefunden, welches ich nie mehr loslassen möchte. Aber Erinnung bleibt, muss bleiben, um Mensch zu sein.
    Ich denke eigentlich nicht mehr wirklich viel an die Zeit zurück, nur an Tagen wie gestern, heute oder auch die nächsten muss man sich die Zeit für Besinnung und Rückblicke erlauben dürfen. Keine Wehmut mehr. Keine Vergleiche mit anderen Frauen. Einfach nur Gedenken an einen der wundervollsten Menschen, die in mein Leben trat, mich begleitete und unterstützte, mich so liebte wie ich bin und nicht wie ich sein sollte.

    Danke Steffi. Für alles.

  • Schmerzliche Gewissheit.

    Ich bin in privaten Krams ja nicht so der Mann vieler Worte, deswegen diesmal nur ein kurzer Text zu etwas, was ich seit gestern abend ahnte und seit vorhin nun sicher weiß.

    Machs gut Alex. Deinem Glauben nach bist du ja jetzt wieder bei Deiner Familie.


    Mit hartem Dröhnen ist das
    schwere Tor der Erde
    hinter dir ins Schloss gefallen.

    Ich lege lauschend an den
    Spalt mein Ohr und höre
    drüben deine Schritte hallen.

    Der Klang stählt mir das Herz
    so hart es litt und schlägt
    den Lärm des Tages nieder.

    Du drüben und ich hier,
    wir halten Schritt und treffen uns
    am gleichen Ziele wieder.

  • Weils mich grad überkommt...

    Videos. Ohne weitere Erklärungen. Sollte man verstehen...

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